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Die
Programmiersysteme der PS-Serie PS288 und PS588 automatisieren die
Programmierung von Speicherbausteinen, Microcontrollern und Logikbausteinen
und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Qualitäts- und
Produktivitätssteigerung.
Sie ermöglichen die Kombination verschiedener Programmieroptionen
sowie Input/Outputmedien. Diese Features führen zusammen mit
kürzesten Umrüstzeiten zu einer äußerst schnelle
Konfiguration des Systems und damit zur Maximierung der Systemkapazität.
Die Highspeed-Handler der PS-Serie nutzen die schnellste auf dem
Markt erhältliche Flash-Programmierarchitektur FlashCORE II
und erzielen höchstmöglichen Durchsatz zu niedrigsten
Kosten pro Baustein. Rekordhalter ist PS588, das
mit einem Durchsatz von mehr als 1.400 programmierten Bausteinen
pro Stunde jedes andere Programmier-system auf dem Markt übertrifft.
Sein „Auto-Teach“-Feature verkürzt jeden Einricht- bzw. Umrüstvorgang
und optimiert zusätzlich den Betriebsablauf im Programmiermodus.
Die quasi Selbstjustage des PS588 sorgt dafür, dass bei einem
neu zu programmierenden Baustein automatisch der Mittelpunkt des
Gehäuses gefunden wird.
Das PS288 ist dabei speziell für die Programmierung
von mittleren Bausteinmengen bei großer Bausteinvielfalt konzipiert.
Mit seinem kompakten Design beansprucht es weniger wertvolle Produktionsfläche
und bietet dabei die gleiche Präzision und Leistungskonstanz
wie das Großserien-System PS588.
Alle Automaten der PS-Serie verfügen über ein hochpräzises
Pick-and-Place System mit 12 Programmierstationen, womit ein maximaler
Durchsatz erreicht wird. Das vielseitige High-Speed System kann
entweder mit Universal- oder FlashCORE-Programmierplätzen besetzt
werden, oder mit einer Kombination aus beiden. Insgesamt können
bis zu 48 Sockel bedient werden. Die Kombinationsmöglichkeit
gewährleistet die Optimierung jeder Programmieranwendung, so
dass eine maximale Systemkapazität bei möglichst geringen
Programmierkosten erreicht wird. Werden beispielsweise Flash-Bausteine
mit hoher Speichertiefe programmiert, kann das System zur Durchsatzmaximierung
komplett
mit 48 Flash-Programmiersockeln ausgerüstet werden.
Die Programmierstationen der PS-Serie werden von Pentium-Prozessoren
gesteuert. Dadurch verkürzt sich die Programmierzeit für
Flashspeicher mit hoher Speichertiefe und die Unterstützung
sehr großer Bausteine mit z.B. 128 Mbit oder 256 Mbit ist
möglich.
Als Input-/Outputmedien stehen Tray, Tape und Tube zur Verfügung.
Da die Medien miteinander kombinierbar sind, ist für absolute
Flexibilität in der Produktionslinie gesorgt. Die die Input-/Outputoptionen
sowie
die universelle Pintreibertechnologie unterstützen alle Standard-gehäuseformen
wie DIP, PLCC, TSOP, CSP und QFP. Die erforderlichen Adapter zur
Programmierung unterschiedlicher Gehäusetypen können
in Minutenschnelle ausgetauscht werden.
Die PS-Geräteserie kann außerdem mit den automatischen
Tray Feedern TF20 (JEDEC) oder TF30 (Non-JEDEC, selbst justierend)
ausgestattet werden. Beide Tray Feeder werden in neue wie auch bestehende
PS-Systeme integriert. Von Vorteil ist der automatisierte Befüllungsvorgang,
der Zeit spart und den Produktionsdurchsatz erhöht. Der automatische,
vom PS-Gerät gesteuerte Traywechsel erfolgt im Maschinentakt,
außerdem ist keine zusätzliche Stellfläche notwendig.
Die ergonomisch konzipierten Feeder können nicht nur unterschiedlich
hohe JEDEC oder IEC-Tabletts ohne vorherige Justierung bearbeiten.
Der selbst justierende TF30 kann sogar verschieden große Non-JEDEC
Trays zuführen, ohne dass ein manueller Eingriff notwendig
ist.
Die menügeführte, anwenderfreundliche Windows® Steuerungssoftware
wird über ein Touchscreen TFT-Display mit Tastatur bedient. Die
Erstellung von Programmierjobs sowie umfangreiche Statistikfunktionen
über Jobs und Programmierausbeute garantieren die optimale Verwaltung
des Programmierprozesses. Der im Systemumfang enthaltene Novell®
Server stellt die Netzwerkverbindung zu allen Programmierstationen
her. |